Lexikon

Die Lexikoneinträge sind einfach und verständlich formuliert und können deswegen nicht rechtsverbindlich sein. Rechtsverbindliche Erläuterungen der Einträge finden Sie im Fachlexikon der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen.

Wesentliche Aufgaben der Agentur für Arbeit sind Vermittlung in Ausbildungs- und Arbeitsstellen, Berufsberatung, Arbeitgeberberatung, Förderung der Berufsausbildung, der beruflichen Weiterbildung sowie der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung, Leistungen zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie Arbeitslosen- oder Kindergeld.


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Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet eine bestimmte Zahl von Menschen mit einer Schwerbehinderung zu beschäftigen (Beschäftigungspflicht). Wenn sie das nicht tun, müssen sie für jeden unbesetzten Pflichtarbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe bezahlen. Diese Ausgleichsabgabe wird für Leistungen zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben verwendet. Dazu gehören zum Beispiel finanzielle Unterstützung für Menschen mit einer Schwerbehinderung oder für die behindertengerechte Ausstattung eines Arbeitsplatzes.


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Wenn Menschen mit einer Schwerbehinderung eingestellt werden, können sich daraus außergewöhnliche Belastungen ergeben. Zum Beispiel wenn sie besondere Unterstützung oder Betreuung benötigen, oder nicht so viel leisten können wie Menschen ohne eine Behinderung. Um solche außergewöhnlichen Belastungen auszugleichen werden finanzielle Mittel aus der Ausgleichsabgabe verwendet.


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Begleitende Hilfen im Arbeitsleben sind zum Beispiel finanzielle Leistungen an Arbeitgeber und behinderte Menschen. Dazu gehören auch die fachliche oder psychosoziale Betreuung schwerbehinderter Menschen durch Integrationsfachdienste.


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Im Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention – BRK) ist festgelegt, dass Behinderte und nicht behinderte Menschen die gleichen Rechte haben. Der vollständige Text und eine Version in Leichter Sprache sind auf der Internetseite der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung zu finden.


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Was eine Behinderung ist, ist im Sozialgesetzbuch (SGB IX) geregelt. Menschen sind danach behindert, wenn ihre körperliche Funktion, ihre geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und deswegen ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Beeinträchtigungen angeboren, Folgen eines Unfalls oder einer Krankheit sind.


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Das Berufliche Trainingszentrum (BTZ) bietet Erwachsenen aus Köln und Umgebung ein individuelles Training zum Wiedereinstieg in eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt an. Voraussetzungen sind eine psychische Erkrankung, berufliche Erfahrungen und die Zusage eines Trägers der beruflichen Rehabilitation. Das Training dauert zwischen drei und zwölf Monate.


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